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Refresher Kurs " Manuelle Therapien Pferd & Hund " 2022 mit Nicole Nendza - 45527 Hattingen/45257 Essen NRW

Es gibt Neuigkeiten! Das Jahr 2022 steht ganz unter unserem Motto: „Kompetenz schafft Vertrauen“.

Wir als Berufsverband setzen uns für qualitativ hochwertige Aus-/Fort- und Weiterbildung ein.

Wir freuen uns, für Wiedereinsteiger-/innen oder zur Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse folgenden Kurs anbieten zu können: 

Für ausgebildete Tierphysiotherapeuten, TPVD Mitglieder und Externe Tierphysios

Refresher-Seminar „Manuelle Therapie - Hund & Pferd“ mit der Tierphysiotherapeutin und Dozentin

Frau Nicole Nendza (VetPhysiocation)

(Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, umfangreiche Kenntnisse in Anatomie und Bewegungsapparat werden vorausgesetzt)

• Sehr hoher Praxisanteil

• Theorie wird direkt am Tier erklärt und praktisch umgesetzt

• Inkl. Gangbild

• Mobilisation der Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS), ISG beim Pferd

• Mobilisation der Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS), Gliedmaße, ISG beim Hund

• Buchbar ein Tag oder beide Tage.

• Eigene Hunde können mitgebracht werden

! Corona-Bestimmungen, Hygienemaßnahmen müssen berücksichtigt werden !

 

Für den Hunde-Kurs sind eigene Hunde gerne willkommen. Die Anmeldeformulare finden Sie im DOWNLOAD Bereich. Bitte beachten Sie unsere AGB. 

Die ausgefüllte Anmeldung bitte an  senden oder postalisch an:

TPVD e.V. - Tierphysiotherapie Verband Deutschland e.V. • Sprockhöveler Str. 2, 45527 Hattingen

Für weitere Infos stehen wir Ihnen gerne unter zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüsse,

Ihr TPVD e.V. Vorstand

Erinnerung Mitgliederversammlung und Kontaktdaten

ERINNERUNG

An alle Mitglieder des TPVD

Sehr geehrte Mitglieder, wir möchten euch ganz herzlich zu unserer nächsten Mitgliederversammlung einladen.

Sie wird am 12.12.2021 um 16:00 Uhr online via Skype stattfinden.

Da es einige Neuigkeiten gibt und eine Satzungsänderung ansteht, hoffen wir auf eine rege Teilnahme.

Bitte richtet eure Zusage bis zum 05.12.21 an:

Der Link zu Skype wird nach Bestätigung der Teilnahme via Email zugesendet. Die Einladung mit der Final-Satzung und der Tagesordnung wurde heute,

noch einmal, an die uns bekannten Email-Adressen verschickt. Falls ein Mitglied keine Mail bekommen hat, bitte melden.

KONTAKTDATEN

Desweiteren möchten wir euch daran erinnern, die Kontaktdaten zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

Bitte überprüft euren Eintrag im Therapeutenverzeichnis.

Für das Verzeichnis der Kooperation teilt uns bitte mit, welche 3! (max) Schwerpunkte ihr eingetragen haben möchtet,

dazu natürlich eure Kontaktdaten wie Homepage, E-Mail-Adresse, Handynummer, Anschrift usw.

Herzlichen Dank für eure Hilfe,

viele Grüße,

Andrea Küster

1. Vorsitzende TPVD e.V.

Essen, 28.11.21

12.11.2021 – Pressemitteilung des BkTD im Namen aller unterstützenden Verbände

Berufsverbot durch die Hintertür? Tierheilpraktikerinnen legen Verfassungsbeschwerde ein

Mit Inkrafttreten des neuen Tierarzneimittelgesetzes (TAMG) zum 28. Januar 2022 werden die Behandlungsmöglichkeiten für TierheilpraktikerInnen stark eingeschränkt – haben diese sich auf die klassische Tierhomöopathie spezialisiert, wird ihnen die Berufsausübung faktisch unmöglich.

Am 3. November 2021 legte daher der Prozessbevollmächtigte im Namen mehrerer Mitglieder des BkTD Verfassungsbeschwerde gegen das TAMG wegen „Verletzung des Grundrechts der Berufsfreiheit“ ein.

Die Verfassungsbeschwerde richtet sich in erster Linie gegen den Paragrafen 50 Absatz 2 des TAMG, der sowohl TierhalterInnen als auch TiertherapeutInnen die Behandlung von Tieren nur noch mit explizit für Tiere zugelassenen Arzneien aus der Apotheke oder mit freiverkäuflichen Arzneimitteln aus dem Einzelhandel erlaubt. Insbesondere homöopathische Einzelmittel, die häufig aus Kostengründen nur für Menschen zugelassen sind, dürfen dann bei Tieren nicht mehr ohne tierärztliche Behandlungsanweisung angewendet werden.

Bunderegierung ignoriert Einsprüche – Verbände unterstützen gemeinschaftlich

Nachdem Anhörungen, Stellungnahmen, Gutachten und eine von aktuell über 30.000 Unterzeichnenden unterstützte Petition eine Änderung des Gesetzes nicht erwirken konnten, wenden sich die BeschwerdeführerInnen nun an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Sie können sich dabei auf eine breite, auch finanzielle Unterstützung eines Konsortiums aus 9 Verbänden verlassen:

Berufsverband klassischer Tierhomöopathen Deutschland (BkTD) e.V., Deutsche Gesellschaft der Tierheilpraktiker & Tierphysiotherapeuten (DGT) e.V., Verband freier Tierheilpraktiker (VfT) e.V., Ältester Verband der Tierheilpraktiker Deutschlands seit 1931 e.V., Verband der Tierheilpraktiker für klassische Homöopathie (VTkH) e.V., Internationaler Tierheilpraktikerverband e.V., Artgerechte TierGesundheit (ATG) e.V., Verband energetisch arbeitender Tiertherapeuten (VETT) e.V., TPVD Tierphysiotherapie Verband Deutschland e.V.

TierhalterInnen wissen noch gar nicht, was auf sie zukommt

Tritt das TAMG in Kraft, wird es für TierhalterInnen eng, die ihre Tiere homöopathisch behandeln lassen oder selbst gerne mit Globuli unterstützen.

TierärztInnen mit homöopathischer Ausbildung gibt es in Deutschland nur wenige, TierheilpraktikerInnen mit dem Schwerpunkt Homöopathie stehen vor dem Ende ihrer Existenz. Auch TierheilpraktikerInnen mit einem breiteren Behandlungsspektrum werden durch das Gesetz stark in ihrer Behandlungsfreiheit eingeschränkt. Und das alles zum Schutz der Tiere und ihrer Gesundheit, wie es das TAMG als eine seiner Intentionen in Paragraph 1 benennt? Wohl kaum!

Die Hoffnung bleibt

Mit der Verfassungsbeschwerde stehen die Tierhomöopathinnen stellvertretend für viele KollegInnen für ihr Grundrecht auf Berufsfreiheit ein und auch für das Recht der TierhalterInnen auf freie Therapiewahl. Eine breite Unterstützung durch die Öffentlichkeit kann dieses Anliegen maßgeblich unterstützen, z. B. durch ein Mitzeichnen der noch laufenden Petition openpetition.de/!tamg2022.

Neuigkeiten zum Thema TAMG

Liebe TPVD-Mitglieder,

ich freue mich eine erste offizielle Nachricht an Euch zu schreiben, leider handelt es um ein ernstes Thema. Der ein oder andere weiß es vielleicht schon.

Das neue Tierarzneimittelgesetz wurde trotz mühevoller Arbeit, Unterschriftensammlung und Gesprächen mit Abgeordneten am 04.10.2021 verabschiedet und tritt am 28.Januar 2022 in Kraft.

Es betrifft Tierheilpraktiker, Tierhalter und auch den ein oder anderen Tierphysiotherapeuten.

§ 50 Abs. 2 TAMG lautet:

„(2) Tierhalterinnen und Tierhalter sowie andere Personen, die nicht Tierärztinnen oder Tierärzte sind, dürfen verschreibungspflichtige Tierarzneimittel und veterinärmedizintechnische Produkte sowie Arzneimittel nach § 2 Absatz 1, 2 und 3a des Arzneimittelgesetzes bei Tieren nur anwenden, soweit

    1. diese von einer Tierärztin oder einem Tierarzt verschrieben oder abgegeben worden sind, bei der oder dem sich die Tiere in Behandlung befinden, und

    2. die Anwendung gemäß einer tierärztlichen Behandlungsanweisung, die die Tierärztin oder der Tierarzt für den betreffenden Fall ausgehändigt hat, erfolgt.“

 

Was bedeutet das?

Es dürfen von uns nur noch Arzneimittel angewendet werden, die ausdrücklich für Tiere, auch spezifisch für Tierarten, zugelassen oder registriert sind. Darunter fallen u.a. homöopathische Einzelmittel (z.B. Globuli) und Blutegel, da sie derzeit nur als Humanarzneimittel verfügbar sind.

Die Biebertaler Blutegelzucht bedauert diesen Zustand bereits, hat aber leider schon angedeutet, dass sie keine Registrierung für Tiere anstreben.

https://blutegelseminare.de/tierarzneimittelgesetz-tamg/

Bisher galt dieses Gesetz lediglich für Lebensmittel liefernde Tiere (Kaninchen und Pferde, die als Schlachttiere eingetragen sind); mit dem § 50 Abs. 2 TAMG hat sich dies nun auf die nicht Lebensmittel liefernden Tiere erweitert. In Zukunft sind also auch Hund und Katze betroffen.

Das Verbot, Humanarzneimittel anzuwenden, betrifft auch Tierhalter!

Frau XYZ“ darf ab Februar 2022 auch keine Arnika mehr für „Schnuffi“ in der Apotheke erhalten und anwenden. Für jedes Globuli und für jeden Blutegel braucht man nun einen wohlgesonnenen Tierarzt, der das Medikament verschreibt.

Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert ein Bußgeld bis zu 30.000 EUR im Ordnungswidrigkeits-verfahren. Wer zu einer Geldbuße verurteilt wird, riskiert gleichfalls, die Erlaubnis zu praktizieren oder den Haftpflichtversicherungsschutz zu verlieren.

Die Empfehlung eines homöopathischen Mittels oder eines Blutegels für ein Tier (ohne ärztliche Verordnung) ist Anstiftung zu einer Ordnungswidrigkeit und gilt ebenso als Verstoß.

Wer sich nun zurück lehnt, weil er keine Blutegeltherapie anbietet und denkt: „Das geht mich nichts an. Ich bin nicht betroffen“, dem möchte ich noch folgendes ans Herz legen:

Das Tierarzneimittelgesetz (TAMG) und die Folgen sind von der Regierung bewusst verabschiedet worden. Einwände und Gespräche gab es seitens der Tierheilpraktiker-Verbände genug. Die Interessen der Tierheilpraktiker und Tierhalter wurden bewusst ignoriert. Und dies ist lediglich der erste Schritt, um die nichttierärztlichen Therapeuten abzuschaffen.

Warum schreibe ich das so ausdrücklich?

Dazu folgender Ausschnitt aus einer Tierärztetagung:

„…Betrachtet man genauer, wer in Deutschland Tiere behandelt, so muss man feststellen, dass sich neben Tierärzten in den letzten 15 Jahren eine große Anzahl an Tierheilpraktikern, Physiotherapeuten, Chiropraktikern, Osteopathen, Dentisten, Tierpsychologen oder Heilern etabliert und gewerbsmäßig Tiere untersucht und behandelt. Auch Tierhalter behandeln immer häufiger ihre Tiere selbst und besorgen sich die dafür nötigen Medikamente über (Internet-)Apotheken …

… Es kann nicht im Sinne des Tierschutzes sein, dass jeder Mensch – unabhängig von Fachkenntnissen – in Deutschland gewerbsmäßig Tiere behandeln darf. Deshalb sollte sich die Tierärzteschaft als berufener Schützer der Tiere umgehend um dieses Problem kümmern. Mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Tierbehandlung“ durch die BTK, deren Arbeitsauftrag es zunächst ist, das Problem der gewerblichen Ausübung der Tierheilkunde durch Nichttierärzte (Laien) in Deutschland zu bearbeiten und die am 18. Dezember 2014 ihre konstituierende Sitzung in Berlin hatte, ist ein erster Schritt in diese Richtung erfolgt.“ (Verfasserin: Dr. med.vet Heidi Kübler)

Da der TPVD Mitglied der Kooperation für Tierheilpraktiker ist, habe ich das Glück in der IG-THP mitarbeiten zu dürfen, um Lösungen zu finden. Der TPVD e.V. wird die Kooperation unterstützen. Verfassungsklagen sind eingereicht. Der TPVD e.V. hat in der letzten Versammlungssitzung einstimmig beschlossen die Verfassungskläger finanziell zu unterstützen.

Ich werde Euch zeitnah informieren und bitte Euch, die Tierheilpraktiker in jeglicher Hinsicht zu unterstützen. Das Thema geht uns alle an. Denn heute sind es die Tierheilpraktiker, die einge-schränkt werden und wer ist es morgen?

Eure Stephanie Bielski

(Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin)

2. Vorsitzende TPVD e.V.

NEUE ADRESSE TPVD

Ab sofort hat der TPVD eine neue Anschrift:

Sprockhöveler Str. 2, 45527 Hattingen

Jahreshauptversammlung und Vorstandswahlen 2021

Jahreshauptversammlung und Vorstandswahlen TPVD am 26.09.2021

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des TPVD e.V. wurde ein neuer Vorstand gewählt.

  1. Vorsitzende: Andrea Küster, Tierphysiotherapeutin, mobil 45257 Essen

  2. Vorsitzende: Stephanie Bielski, Tierphysiotherapeutin/Tierheilpraktikerin, Praxis 45527 Hattingen

  3. Kassierer: Maximilian Hettmer, Tierphysiotherapeut, mobil 87651 Bidingen

Im Nachfolgenden stellen wir uns kurz vor.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe TPVD Mitglieder,

zunächst möchten wir uns für Euer Vertrauen bedanken, das ihr in uns als künftigen Vorstand setzt.

In 2020 und 2021 gab es viele Höhen und Tiefen und einige Hürden zu meistern. Um so mehr möchten wir mit neuer Energie mit dem TPVD in die Zukunft voranschreiten.

Für das kommenden Jahr haben wir uns einige Ziele gesetzt:

  • Ausarbeitung und Stärkung unseres Berufsbildes „Tierphysiotherapeut/in“ für eine staatliche Anerkennung

  • Durchführung von Seminaren und Fortbildungen für unsere TPVD Mitglieder

  • Unterstützung für geregelte und qualitativ hochwertige Ausbildungen

  • Enge Zusammenarbeit mit Schulen/Instituten, Abnahme von Prüfungen

  • Über die Bedeutung und Folgen des neuen TAMG (Tierarzneimittelgesetz) informieren und Maßnahmen ergreifen, dieses Gesetz zu kippen

Ihr seht, es ist bereits Einiges in Planung. Es wird wieder Seminare und Veranstaltungen geben und wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Gerne nehmen wir eure Ideen und Wünsche auf, und laden hierzu gerne ALLE Mitglieder, und die, die es werden möchten, herzlich ein.

Wir wollen zukünftig noch informativer und präsenter werden. Nur gemeinsam können wir diesen Weg gehen!

Auf eine gute Zusammenarbeit,

Eure

Andrea Küster

1. Vorstandsvorsitzende TPVD

Essen, im Oktober 2021

 

Kooperation

Neue Kooperationen

Der TPVD wird zukünftig auch die Prüfungen für Tierphysiotherapeuten der Akademie für Dornmethode und Tierheilkunde in Holzgünz abnehmen. Darüber hinaus sind wir mit einigen Firmen/Herstellern im Gespräch, um unseren Mitgliedern Vergünstigungen in unterschiedlichen Bereichen anzubieten. Dazu gibt es in Kürze natürlich weitere Informationen.

November 2020

November 2020:

Im Mitgliederbereich findet Ihr unsere letzte eMail mit interessanten Neuigkeiten und einem tollen Angebot von Overo für unsere Mitglieder.

Außerdem gibt es eine neue Stellenausschreibung von einem unserer Mitglieder, diese ist ebenfalls im Mitgliederbereich zu finden.